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Bericht: Exkursion zur Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Leonberg am Sonntag, 19. Januar 2020

21. Januar 2020 Kommentare deaktiviert für Bericht: Exkursion zur Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Leonberg am Sonntag, 19. Januar 2020 By Daniel Metz

Eine 20-köpfige Truppe, bunt gemischt aber mit dem Grundton „Dunkelblau“, traf sich am Sonntag, den 19. Januar 2020 zu einer Exkursion in die Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Leonberg.

Dieter Rebstock und Holger Korsten, zwei ehrenamtliche Mitarbeiter der Gedenkstätte und langjährige Kickers-Fans, hatten die Exkursion für uns organisiert. Zunächst führte uns Dieter entlang des „Weges der Erinnerung“ zur Gedenkstätte. Von Frühjahr 1944 bis April 1945 mussten insgesamt mehr als 5000 Männer aus 24 Ländern Europas aus dem elsässischen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof in den beiden 300 m langen Röhren des ehemaligen Engelberg-Autobahntunnels unter entsetzlichen Bedingungen die Tragflächen des Düsenjägers Me 262 fertigen: 12-Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche. Im Durchschnitt waren 2.000 Menschen dort interniert, die Gemeinde Leonberg hatte damals nur 5.000 Einwohner. Ein lukratives Geschäft sowohl für die SS, als auch die Firma Messerschmitt.

Im Anschluss daran präsentierte Holger uns einen Vortrag über den jüdischen Beitrag zum Fußball in Süddeutschland in dessen Anfangsjahren, wo es viele Bezüge zu den Stuttgarter Kickers gibt und somit auch zu unserem Projekt „Heimat Kickers – Die Blauen in bewegten Zeiten“.

Die Exkursion war Teil der vielfältigen Aktionen zum „16. Erinnerungstag im deutschen Fußball“, mit dem der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedacht wird, die sich am 27. Januar 2020 zum 75. Mal jährt. Getragen wird der Erinnerungstag durch die Initiative „!Nie wieder“, einem Netzwerk aus Fangruppen, Fanprojekten, antirassistischen Bündnissen, Amateur- und Profivereinen, der DFL und des DFB, sowie zahlreichen Institutionen aus der Zivilgesellschaft. Das Kickers Fanprojekt, Julius Hirsch Preisträger 2019 des DFB, ist Mitglied der Initiative „!Nie wieder“.

Eine kleine Bildergalerie dazu gibt es >>>hier<<<

 

Aufruf der Initiative „!Nie wieder“ zum 16. Erinnerungstag im deutschen Fußball:

Am 27. Januar 2020 jährt sich zum 75. Mal jener Tag, an dem die Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurden. In Demut, Respekt und Mitgefühl gedenken wir aller Opfer, der Überlebenden und Ihrer Familien. Die Glaubwürdigkeit dieser solidarischen Trauer für die Opfer bemisst sich an der Maxime, dass Auschwitz „Nie wieder“ sei!

Dieser Tag erinnert die Fußballfamilie daran, dass Menschen aus ihren Reihen von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden, unter Mithilfe einer unübersehbaren Zahl williger Mitläufer. Dass dieses Menschheitsverbrechen in dieser mörderischen Perfektion gelang, daran hatte auch der Fußball seinen Anteil. Der Ausschluss und damit die Preisgabe der jüdischen und kommunistischen Vereinsmitglieder, sehr oft als jubelnde Erfolgsmeldung in den Vereinsnachrichten veröffentlicht, wird unvergessen bleiben.

Neben jüdischen Menschen, den politischen Gegnern und anderen ausgegrenzten Gruppen waren im besonderen die deutschen und europäischen Sinti und Roma in der NS-Zeit schrecklicher Verfolgung ausgesetzt. Hunderttausende fielen der Vernichtungspolitik der Nazis zum Opfer; allein im KZ Auschwitz wurden mehr als 20.000 von ihnen ermordet.

Der deutsche Fußball steht gegenüber den Sinti und Roma in einer besonderen Verantwortung. Denn es war der langjährige DFB-Präsident Felix Linnemann, der vor 1945 als SS-Standartenführer und Kripochef von Hannover unmittelbar an ihrer brutalen Verfolgung beteiligt war. Seine Amtsstelle entschied darüber, welche Sinti und Roma deportiert, sterilisiert oder zur Zwangsarbeit eingeteilt wurden. Viele hundert von ihnen wurden in Linnemanns direkter Verantwortung in die Vernichtungslager verschleppt und dort ermordet.

2020 ist der Antiziganismus in Deutschland und bei unseren europäischen Nachbarn wieder auf dem Vormarsch. Repräsentative Umfragen belegen diese Entwicklung. Es ist das Gebot der Stunde, sich zusammen mit den Sinti und Roma Freunden*innen gegen dieses Übel entschieden zur Wehr zu setzen. Das gelingt durch das gemeinsame Engagement für eine starke Demokratie.

Dieses Engagement ist alternativlos. Die Fußballfamilie hat das verstanden. Immer mehr Fans und Fanprojekte, Amateur- und Profivereine, die Fußballverbände und zivilgesellschaftliche Initiativen arbeiten mit Phantasie und Mut für ein den Menschenrechten verpflichtetes Gemeinwesen und für eine offene und solidarische Gesellschaft.

Die fortschreitenden Brutalisierung der Sprache durch nationalistisch gesinnte und rechtsradikale Einzelpersonen, Gruppen und Parteien, die zu Mordaufrufen und zu Morden geführt haben, erwartet eine Antwort. Die Bedrohung unserer jüdischen und unserer Sinti und Roma Freund*innen und Mitstreiter*innen, verstehen wir als eigene Bedrohung. Mit ihnen zusammen setzen wir unsere Wehrhaftigkeit auf dem Feld des Fußballs und in der Zivilgesellschaft dagegen. Wenn Geflüchtete, die vielfach in unseren Vereinen ein Zuhause gefunden haben, bedroht und gejagt werden, sollten sie sich auf unseren Schutz verlassen können.

In diesen Auseinandersetzungen werden wir durch die kosmopolitischen Traditionen im deutschen Fußball bestärkt. Niemand verkörperte sie so eindrucksvoll wie der jüdische Fußballpionier Walther Bensemann, Initiator und Mitbegründer vieler deutscher Fußballvereine und Gründer des Sportmagazins „Kicker“. Nach den Leiden des Ersten Weltkrieges forderte er die Fußballer dazu auf, „als Sportsleute die hohe Ethik des gemeinschaftlichen Bandes zu einem Symbol des Fußball-Völkerbundes zu erheben“.

2020, im Jahr der Fußball-Europameisterschaft, knüpfen wir am „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ an diese europäische Vision an. Walther Bensemann hat uns mit seinem sozialen Engagement, mit der Anregung und der Organisation von „Internationalen Fußballspielen um Friedenspokale“, mit seinem mutigen Anschreiben gegen den völkischen Nationalismus und gegen den Militarismus den Weg gewiesen.

„Der hohen Ethik des gemeinschaftlichen Bandes“ fühlen wir uns am 27. Januar 2020 – am „16. Erinnerungstag im deutschen Fußball“ – zutiefst verpflichtet. Diese Ethik gilt für alle Menschen weltweit. Sie ist dem Fußball seit seinen Anfängen eingeschrieben. „Nie wieder“ ist wehrhafte Einmischung! Das sind wir den Opfern, den Überlebenden von Auschwitz uns selbst und Europa schuldig.

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Exkursion zur Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Leonberg am Sonntag, 19. Januar 2020

9. Januar 2020 Kommentare deaktiviert für Exkursion zur Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Leonberg am Sonntag, 19. Januar 2020 By Daniel Metz

Im Rahmen seines Projektes „Heimat Kickers“ unternimmt das Kickers Fanprojekt am Sonntag, 19. Januar 2020, eine Exkursion zur Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Leonberg. Die Teilnahme an der ca. 2-stündigen Exkursion, die um 14 Uhr beginnt, ist kostenfrei und offen für alle Interessierten aus der Kickers-Familie, lediglich die gemeinsame An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollte von den Teilnehmenden selbst übernommen werden. Anmeldung bitte per Mail bis zum 15.01.2020 an daniel.metz[at]kickers-fanprojekt.de oder direkt bei Daniel auf dem Handy.

Die beiden langjährigen Kickers-Fans Dieter Rebstock und Holger Corsten werden uns zunächst durch die Gedenkstätte führen. In den beiden 300 m langen Röhren des ehemaligen Engelberg-Autobahntunnels wurden Häftlinge aus dem elsässischen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof unter entsetzlichen Bedingungen zur Mitarbeit bei der Produktion von Tragflächen des Messerschmitt-Düsenjägers Me 262 gezwungen. Danach werden sie einen Vortrag präsentieren, in dem der jüdische Beitrag zum Fußball in Süddeutschland beleuchtet wird, selbstredend mit Bezug zu den Stuttgarter Kickers.

Die Exkursion ist Teil der vielfältigen Aktionen zum „16. Erinnerungstag im deutschen Fußball“, mit dem der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedacht wird, der sich am 27. Januar 2020 zum 75. Mal jährt. Getragen wird der Erinnerungstag durch die Initiative „!Nie wieder“, einem Netzwerk aus Fangruppen, Fanprojekten, antirassistischen Bündnissen, Amateur- und Profivereinen, der DFL und des DFB, sowie zahlreichen Institutionen aus der Zivilgesellschaft. Das Kickers Fanprojekt, Julius Hirsch Preisträger 2019 des DFB, ist Mitglied der Initiative „!Nie wieder“.

 

Aufruf der Initiative „!Nie wieder“ zum 16. Erinnerungstag im deutschen Fußball:

Am 27. Januar 2020 jährt sich zum 75. Mal jener Tag, an dem die Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurden. In Demut, Respekt und Mitgefühl gedenken wir aller Opfer, der Überlebenden und Ihrer Familien. Die Glaubwürdigkeit dieser solidarischen Trauer für die Opfer bemisst sich an der Maxime, dass Auschwitz „Nie wieder“ sei!

Dieser Tag erinnert die Fußballfamilie daran, dass Menschen aus ihren Reihen von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden, unter Mithilfe einer unübersehbaren Zahl williger Mitläufer. Dass dieses Menschheitsverbrechen in dieser mörderischen Perfektion gelang, daran hatte auch der Fußball seinen Anteil. Der Ausschluss und damit die Preisgabe der jüdischen und kommunistischen Vereinsmitglieder, sehr oft als jubelnde Erfolgsmeldung in den Vereinsnachrichten veröffentlicht, wird unvergessen bleiben.

Neben jüdischen Menschen, den politischen Gegnern und anderen ausgegrenzten Gruppen waren im besonderen die deutschen und europäischen Sinti und Roma in der NS-Zeit schrecklicher Verfolgung ausgesetzt. Hunderttausende fielen der Vernichtungspolitik der Nazis zum Opfer; allein im KZ Auschwitz wurden mehr als 20.000 von ihnen ermordet. Der deutsche Fußball steht gegenüber den Sinti und Roma in einer besonderen Verantwortung. Denn es war der langjährige DFB-Präsident Felix Linnemann, der vor 1945 als SS-Standartenführer und Kripochef von Hannover unmittelbar an ihrer brutalen Verfolgung beteiligt war. Seine Amtsstelle entschied darüber, welche Sinti und Roma deportiert, sterilisiert oder zur Zwangsarbeit eingeteilt wurden. Viele hundert von ihnen wurden in Linnemanns direkter Verantwortung in die Vernichtungslager verschleppt und dort ermordet.

2020 ist der Antiziganismus in Deutschland und bei unseren europäischen Nachbarn wieder auf dem Vormarsch. Repräsentative Umfragen belegen diese Entwicklung. Es ist das Gebot der Stunde, sich zusammen mit den Sinti und Roma Freunden*innen gegen dieses Übel entschieden zur Wehr zu setzen. Das gelingt durch das gemeinsame Engagement für eine starke Demokratie.

Dieses Engagement ist alternativlos. Die Fußballfamilie hat das verstanden. Immer mehr Fans und Fanprojekte, Amateur- und Profivereine, die Fußballverbände und zivilgesellschaftliche Initiativen arbeiten mit Phantasie und Mut für ein den Menschenrechten verpflichtetes Gemeinwesen und für eine offene und solidarische Gesellschaft.

Die fortschreitenden Brutalisierung der Sprache durch nationalistisch gesinnte und rechtsradikale Einzelpersonen, Gruppen und Parteien, die zu Mordaufrufen und zu Morden geführt haben, erwartet eine Antwort. Die Bedrohung unserer jüdischen und unserer Sinti und Roma Freund*innen und Mitstreiter*innen, verstehen wir als eigene Bedrohung. Mit ihnen zusammen setzen wir unsere Wehrhaftigkeit auf dem Feld des Fußballs und in der Zivilgesellschaft dagegen. Wenn Geflüchtete, die vielfach in unseren Vereinen ein Zuhause gefunden haben, bedroht und gejagt werden, sollten sie sich auf unseren Schutz verlassen können.

In diesen Auseinandersetzungen werden wir durch die kosmopolitischen Traditionen im deutschen Fußball bestärkt. Niemand verkörperte sie so eindrucksvoll wie der jüdische Fußballpionier Walther Bensemann, Initiator und Mitbegründer vieler deutscher Fußballvereine und Gründer des Sportmagazins „Kicker“. Nach den Leiden des Ersten Weltkrieges forderte er die Fußballer dazu auf, „als Sportsleute die hohe Ethik des gemeinschaftlichen Bandes zu einem Symbol des Fußball-Völkerbundes zu erheben“.
2020, im Jahr der Fußball-Europameisterschaft, knüpfen wir am „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ an diese europäische Vision an. Walther Bensemann hat uns mit seinem sozialen Engagement, mit der Anregung und der Organisation von „Internationalen Fußballspielen um Friedenspokale“, mit seinem mutigen Anschreiben gegen den völkischen Nationalismus und gegen den Militarismus den Weg gewiesen.

„Der hohen Ethik des gemeinschaftlichen Bandes“ fühlen wir uns am 27. Januar 2020 – am „16. Erinnerungstag im deutschen Fußball“ – zutiefst verpflichtet. Diese Ethik gilt für alle Menschen weltweit. Sie ist dem Fußball seit seinen Anfängen eingeschrieben. „Nie wieder“ ist wehrhafte Einmischung! Das sind wir den Opfern, den Überlebenden von Auschwitz uns selbst und Europa schuldig.

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Exkursion ins Elsass 29.03.-31.03.2019

1. April 2019 Kommentare deaktiviert für Exkursion ins Elsass 29.03.-31.03.2019 By Julia Ellerbrock

Es ist immer wieder beeindruckend, Geschichte vor Ort zu spüren und den „Hauch der Zeit“ und was er mit sich gebracht hat einzufangen. Wir sind ins Elass gefahren, um für unser Projekt im KZ Natzweiler-Struthof und auch an der Gedenkstätte auf dem Hartmannswillerkopf zu recherchieren. Natürlich durfte der Besuch eines Spiels der Blauen nicht fehlen.

 

Freitag, 29.03.2019

Nachdem unser Plan, ganz gemütlich in Leinfelden am Bahnhof zu starten, kurzfristig durch die Spielverlegung unserer Blauen umgeworfen wurde und wir 2 Stunden früher als geplant starten mussten, kamen wir pünktlich und ohne Stau auf der A8 in Pforzheim zum Auswärtsspiel an.
Nachdem wir ein 1:1 Unentschieden gesehen hatten, machten wir uns weiter in Richtung unserer ersten Station, dem Hotel für die Nacht in Rastatt. Dort, nach einer kurzweiligen Fahrt, angekommen, machte sich ein Teil noch auf, die Stadt zu erkunden, ein anderer Teil blieb im Hotel und vesperte noch etwas, bevor sich dann alle langsam aber sich in Richtung Zimmer und Bett aufmachten.

Samstag, 30.03.2019

Nach einem guten Frühstück im Hotel, ging es wieder ins Auto, um zu unserem ersten Gedenkstättenziel, dem Konzentrationslager Natzweiler-Struthof, zu gelangen. Auf der Fahrt machten wir kurz vor der Gedenkstätte nochmals eine kleine Vesperpause, so dass alle gut gestärkt die Gedenkstätte inklusive Ausstellung besichtigen konnten.
Das KZ Natzweiler-Struthof war ein reines Arbeitslager und kein Vernichtungslager, wie bspw. dies in Auschwitz der Fall war. Auch die Gefangenen im Lager waren hauptsächlich politisch Gefangene und Verbrecher, damals sogenannten Asoziale. Nichts desto trotz herrschten, wie in allen Lagern, auch hier menschenunwürdige Zustände, die man sich gut vor Augen führen konnte in den einzelnen Gebäuden, die noch erhalten waren. Exemplarisch seien hier das Krematorium und der Raum für die medizinischen Experimente erwähnt, die hier in großem Maße stattgefunden haben. Etwas weiter abseits des eigentlichen Lagers gab es ebenfalls noch eine Gaskammer.

Die Eindrücke, die hier jede und jeder für sich mitnehmen konnte, waren sowohl bedrückend als auch beeindruckend und wirkten noch den Tag über nach.
Nach der Besichtigung stärkten wir uns nochmals mit einem kleinen Vesper, ehe wir weiter nach Colmar fuhren, um dort den Tag und den Abend ausklingen zu lassen. Nach einem guten Abendessen in einer typischen Brasserie, begab man sich auch langsam wieder zurück Richtung Hotel, um die Eindrücke vom Tage weiter verarbeiten zu können, denn am nächsten Tag stand ja dann auch noch die Gedenkstätte zur Schlacht am Hartmannswillerkopf an, die exemplarisch für die gesamte Vogesenfront des ersten Weltkrieges steht.

Sonntag, 31.03.2019

Nach einer Nacht im Herzen von Colmar ging es zum Frühstück erst mal für einen Teil zu einem Bäcker, für den anderen Teil zu einem herzhaften Frühstück zu dem Laden mit dem großen, gelben M.

Alle gut gestärkt und voll guter Laune, machten wir uns auf die nächste Etappe zum Hartmannswillerkopf, einer Gedenkstätte zur Vogesenfront aus dem ersten Weltkrieg.

Dort angekommen, konnte man zunächst das Schlachtfeld auf dem Hartmannswillerkopf anschauen inklusive Soldatenfriedhof. Danach war noch ein Rundgang im zugehörigen Museum angesagt, das sowohl auf Deutsch als auch Französisch gestaltet war und von den beiden Staatsoberhäuptern entsprechend eröffnet wurde. Man gewann auch hier gute und tiefe Einblicke in die damalige Zeit und die menschlichen Tragödien, die der Krieg mit sich brachte.

Auch diese Eindrücke galt es dann erst mal zu verarbeiten, weshalb nochmals vor der endgültigen Heimfahrt nach Stuttgart zurück, nochmals ein Stopp eingelegt wurde, um die restlichen Lebensmittel weitestgehend aufzubrauchen.
Gegen 18 Uhr erreichte man dann wieder den Bahnhof in Leinfelden, nach einer fast staufreien Rückfahrt.
Wie schon bei unseren Fahrten zuvor stand auch hier fest, dass man wieder ganz persönliche und individuelle Eindrücke mit nach Hause gebracht hat, die man setzen lassen muss, um die richtigen Schlüsse für sich persönlich zu ziehen.

Bedanken möchten wir uns natürlich noch bei allen Spendern und Förderern, die diese Fahrt ermöglicht haben. Dies waren zu großen Teilen die DFB-Stiftung Egidius Braun und der Stadtjugendring Stuttgart. Ohne deren Fördermittel hätte diese Fahrt so nicht stattfinden können. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Weitere Bilder findet Ihr in unserer Bildergalerie

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